Lesung: Lieblingsdinge

treasure-chest-1637389_640Unsere erste Lesung in diesem Jahr – nicht wie gewohnt auf dem Schiff, sondern in einem kleinen Laden in Spandau, der den schönen Namen „Lieblingsdinge“ trägt. Der Begriff weckt gleich Assoziationen und hat die Kreativität unserer Autorinnen beflügelt. Was kommt euch als erstes in den Sinn, wenn ihr an Lieblingsdinge denkt? Was unsere Autorinnen damit in Verbindung bringen, verraten sie euch in ihren literarischen Texten, die sie am 02. März ab 15:30 Uhr zu Gehör bringen.

Es lesen Heike Puls, Rebecca Timm, Patricia Strunk, Sabine Wreski, Barbara Petermann, Petra Klingl, Nadja Felscher und Stephanie Mattner.

Wir freuen uns auf euch!

Wann: 02. März 2019, Einlass ab 15:30 Uhr
Wo: „Lieblingsdinge“, Charlottenstraße 3, 13597 Berlin-Spandau
Eintritt: 3,- EUR

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Suche nach einem alternativen Leseort

Leider können wir 2019 nicht auf der „MS Heiterkeit“ lesen, weil das Schiff in der Werft überholt wird. Wir sind aber bereits eifrig auf der Suche nach einem alternativen Ort. Heike Puls hat Kontakt zu einem Café in Potsdam-Babelsberg aufgenommen. Mal sehen, ob daraus etwas wird.

Wir halten euch auf dem Laufenden!

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Logbuch-Lesereihe, die zweite

Das Resümee der diesjährigen Logbuch-Lesereihe hat Heike Puls verfasst –
zu eurer Unterhaltung in Form und Reim, damit ihr euch das gefallen lasst:

Bis zum Winter Leseort ade,
die „Heiterkeit“ sticht wieder in See.
Darum hier an dieser Stelle
das Resümee der LOGBUCH-Welle:

An fünf Sonntagen schlugen Worte über die Reling;
das Publikum trank frischen Darjeeling.
Ausgewählte Passagen
lasen Autoren ohne Gagen.

Bei Keks und Kuch‘,
bei Rotwein und Buch,
bei Vers und Reim
kehrte Aufmerksamkeit ein.

Wir lauschten der Erzählung von einem Mann,
welche mit einer Ode an einen Kimono begann.
Nachdem Romantik die Gäste erfüllte,
der Traum geheime Sehnsüchte stillte,
hörten wir die Geschichte der Prinzessin Sheherazade
und eine brandenburgische Kampftirade.
Beim Publikum gut an
kam der Herr Hasemann.

Doch damit war es noch nicht genug:
eine Doppelwelle überspülte den Bug.
Je zwei Autoren lasen im Duo; ihre Dialoge
autorrealisierten die kraftvolle Woge.
Keck und frech,
Liebe und Pech,
all das, was sich im Leben ereignen kann,
war szenisch an jenem Sonntag dran.

Und am nächsten Sonntag dann
bildhaft dargestellte Prosa erklang
mit viel künstlerischem Geschick –
eine tolle Lesung: Sternenblick.
Zu jener Nachmittagsstunde
ergoss sich Lyrik in die Zuhörerrunde.

Ein Junge ging mit seinem Opa vor 14 Tagen,
um nach der Spieleabteilung zu fragen.
Ein anderer Autor ließ die Natur herein,
einer Schreibenden wurde eine Straße zu klein.

Lyrik und Prosa, erzählend oder fragmentiert,
hier auf dem Dampfer ist viel passiert.
Ach ja, bekanntlich gibt es ein Ende:
Z wie zugeklappt. Logbuch 2018 ist somit Legende.

2019 wird bereits angesteuert
und neue Autoren angeheuert.
Doch nun ein letzter Gruß und herzlicher Applaus.
Das Logbuch klappt zu; das Schiffslicht geht aus.

(Bearbeitet: Patricia Strunk)

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Zu-Geklappt

Gestern ging unsere diesjährige Logbuch-Lesereihe zu Ende. Diesmal lasen wir sogar zu acht, weshalb jeder nur zehn Minuten Zeit hatte. Das hat aber wunderbar funktioniert und der Nachmittag war überaus kurzweilig. Witzigerweise drehte sich rund die Hälfte der Texte um Verbrechen und (die Abwesenheit von) Liebe, dabei hatten wir uns gar nicht abgesprochen.

IMG-20180318-WA0005Ich selbst las den Anfang meines neuen Romans „Nixenherz“ – die Szene, in welcher der König der Nixe das Herz herausschneidet. Passend dazu gab es von Rose-Mary Hein und Mirita Sofamosa zwei schwarzhumorige Heiratsschwindlergeschichten, einmal mit einem weiblichen und einmal mit einem männlichen Protagonisten, die einander quasi ergänzten. Das war schon irgendwie genial.

Renate Gutzmer erzählte von Neid, Schuld und Geheimnissen, Barbara Petermann las eine Geschichte aus dem wahren Leben über Demenz und Nachbarschaftshilfe. Rebecca Timm brachte einen witzigen Ausschnitt aus ihrer „Stockholm Lovestory“ zu Gehör, die im Sommer bei „Feelings“ (Droemer-Knaur) erscheint.

Ergänzt wurden die Kurzgeschichten und Romanauszüge durch eine Ballade von Andre Howe, die an Goethes „Faust“ und seinen „Zauberlehrling“ erinnerte. Heike Puls schloss den Reigen mit einer Geschichte über einen Mann, der Inspiration sucht und stattdessen selbst zur Inspiration eines sinnlichen Textes wird.

Ich denke, alle Anwesenden fühlten sich gut unterhalten und für jeden waren ein paar passende Texte dabei. Jedenfalls hörten wir nur Positives und viele Gäste waren schon zum zweiten Mal da. Auch unser Stammgast war wieder vor Ort und versprach, auch zu den Veranstaltungen im nächsten Jahr zu kommen.

Nach der Lesung ließen wir den Abend beim Italiener in der Spandauer Altstadt gemütlich ausklingen.

Und damit klappen wir das Logbuch zu – bis es im neuen Jahr wieder heißt „Leinen los!“.

 

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Lesung ahoi!

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Unser Leseschiff, die MS „Heiterkeit“. © Rebecca Timm.

Gestern lief unsere diesjährige Logbuch-Lesereihe an – und die Besucherzahlen übertrafen gleich beim ersten Mal unsere Erwartungen. Die MS „Heiterkeit“ war fast bis auf den letzten Platz besetzt. Das motiviert und zeigt, dass unser Konzept ankommt. Thema der ersten Lesung war „Aufgestöbert – Finden und gefunden werden“.

Rebecca Timm war so lieb und hat ihre Eindrücke der Lesung für uns zusammengefasst:

Die Reederei Lüdicke hatte ordentlich geheizt und von innen wärmte uns Prosecco. Den gab es für jeden Gast – vielen Dank an dieser Stelle!

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Heike Puls und Patricia Strunk. © Rebecca Timm.

Heike Puls übernahm an diesem Nachmittag die Moderation und stieg spritzig mit einem Gedicht über Aufbruch und fliegende Gedanken ein.

Renate Gutzmer las ein orientalisches Märchen aus ihrem Buch „26 Rettungen“ vor. Eine zarte und schöne Kurzgeschichte, die von einer Prinzessin erzählt, die ihr Selbstbewusstsein finden muss.

Michael Messer trug seine witzige, aber auch sozialkritische Kurzgeschichte „Frau Schmidt“ vor. Thema waren die vermeintlichen Selbstverständlichkeiten des Alltags, wobei der Autor an einigen geistigen Schubladen rüttelte.

Als Gastautor las Nathan Ceas. Seine kurze Geschichte „Kimono“ war nicht nur sehr gut geschrieben, er trug sie auch hervorragend vor. Auf den Punkt. Wir hoffen, er wird auch weiterhin zu Gast bei den Logbuch-Autoren sein.

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Helmut Schröder. © Rebecca Timm.

Nach einer kurzen Pause, in der wir uns mit den Autoren austauschen und Getränke nachbestellen konnten, las Helmut Schröder. Seine Geschichte „Der Freund“ behandelte einen merkwürdigen Todesfall, der Abgründe innerhalb einer Familie und fantastische Elemente zum Thema hatte. Spannend und mysteriös.

Patricia Strunk beschloss den Abend mit ihrer Kurzgeschichte „Die Schlange von Sternberg“, die vermutlich noch in diesem Jahr in einer Brandenbur-Fantasy-Anthologie veröffentlicht wird. Die Geschichte fußt auf einer alten Sage, die die Autorin zu einer mystischen und stimmungsvollen Geschichte verflochten hat.

Fazit: Ein gelungener Auftakt!

Die nächste Logbuch-Lesung findet am 18. Februar um 16:00 Uhr statt. Thema: „Mitgelesen“ – jeweils zwei Autoren lesen im Dialog.

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Der Countdown ist gestartet

Das neue Jahr ist noch jung, aber bald geht es wieder richtig los: Am 04. Februar startet  unsere diesjährige Logbuch-Lesereihe! Merkt euch den Termin schon mal vor – und alle folgenden natürlich ebenfalls! 🙂

Die Auftaktlesung steht unter dem Motto „Aufgestöbert – Finden und gefunden werden“. Es lesen Renate Gutzmer, Michael Messer, Heike Puls, Helmut Schröder und Patricia Strunk.

Beginn aller Lesungen ist 16:00 Uhr und wir erwarten euch wie gehabt auf dem Dampfer „Heiterkeit“ der Reederei Lüdicke, Lindenufer in Berlin-Spandau. Wir freuen uns auf euch!

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Nora und andere Lebensfragen

Auch im Dezember sind unsere Mitglieder aktiv.
Am Montag, 4. Dezember, liest Mechtild Blankenagel Kurzgeschichten und Auszüge aus ihrem entstehenden Roman „Zwölf Tage Nora“, in dem sich die midlife-Krise-geschüttelte Nora unter anderem die Frage stellt, ob es sich lohnt, an einer 20 Jahre alten Ehe festzuhalten.
Wann? 04.12.2017, 18:00 Uhr
Wo? Therapeium in Zehlendorf, Hohenzollernstraße 12, 14163 Berlin, (Karte)
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